U13: SC Bielefeld II – TuS Brake 1:2 (0:0)

Endlich mal wieder ein Sieg! Ins Spiel gegen den Tabellenvierten, der vor dem Spiel elf Punkte mehr
auf dem Konto hatte, ging unsere D1 als klarer Außenseiter.

Die schlechten Ergebnisse der letzten Wochen waren der Truppe anzumerken, die ganze erste Halbzeit
war geprägt von Nervosität und einfachen technischen Fehlern.

Die meisten Angriffe des Gegners wurden jedoch gut wegverteidigt, nur einmal musste Torhüterin Olympia Kappes
in höchster Not eingreifen und rettete doppelt stark im Eins-gegen-Eins.

„Für die Kids ist das Ergebnis natürlich wichtig, wenn man häufig verliert, ist das Selbstbewusstsein nicht am Maximum.“,
erkannte Tim Heidemann einen der Gründe für die fußballerisch schwache erste Halbzeit.
„In der Pause hat das Team gut reflektiert und sich nochmal gesammelt, ab da waren wir richtig im Spiel.“

Brake trat mutiger auf, hatte längere Ballbesitzphasen und spielte zielstrebiger nach vorne.
Die Führung resultierte aus einer entschlossenen Einzelleistung von Karl Selzner,
dessen Distanzschuss sich abgefälscht ins SCB-Tor senkte.

Kurze Zeit später nutzten die Gastgeber dann einen Fehler im Spielaufbau zum Ausgleich.
Die Braker schüttelten sich kurz und versuchten, wieder in Führung zu gehen.

Dies klappte eindrucksvoll: flache Spieleröffnung, Verlagerung ins Zentrum, Pass in die Tiefe
über den Flügel und abschließend der Querpass auf Koray Krasimirow, der im richtigen Moment
einlaufen konnte und den Ball am Keeper vorbei ins kurze Eck spitzelte.

„Ein großartig herausgespieltes Tor. Kompliment, das sah von außen klasse aus!“,
meinte unser sportlicher Leiter Sascha Bäcker, der heute vor Ort war, anerkennend.

Anstatt sich nun hinten einzuigeln spielte Brake weiter nach vorne, wodurch die Gastgeber
kaum noch gefährlich vor unser Tor kommen konnten.

Als der Schlusspfiff ertönte, war die Erleichterung spürbar und der Jubel groß.
„Es ist nun mal so: wir haben uns für einen anspruchsvollen Spielstil entschieden
und verlangen von der Truppe konsequent flach zu eröffnen, das Positionsspiel
zu verbessern, mit Spielverlagerungen und Kurzpassspiel zu arbeiten.
Dadurch steigt die Fehlerquote und man verliert öfter Spiele, als wenn man die Bälle
von hinten lang nach vorne schlägt und dort zwei schnelle Spieler parken,
die gegnerische Fehler nutzen.
Dass so die meisten Teams in der Liga spielen, ist ja keine große Überraschung.
Wir müssen nur lernen, Fehler zu reduzieren und konsequenter gegen den Ball zu arbeiten.“,
ist Heidemann sicher, dass die Mannschaft auf einem guten Weg ist.