I. Herren: Effektivität gewinnt! Heimsieg gegen den SV Avenwedde 2:1 (0:1)

Im 6. Heimspiel der Saison empfing der TuS Brake den ehemaligen Landesliga-Dino SV Avenwedde,
der von vielen Experten vor der Saison als Mitfavorit auf den Aufstieg gehandelt wurde.

Auch wenn sie diesen Vorschusslorbeeren in der Saison bislang nicht ganz gerecht wurden,
zeigten sie am Sonntag mit einem sehr guten Auftritt, dass sie diese nicht zu Unrecht erhalten haben.

Angetrieben von lautstarker Dauerbeschallung durch ihren Trainer begann Avenwedde aggressiv und
hoch motiviert. Die Gastgeber hatten erhebliche Probleme mit der Zweikampfführung und dem Tempo
des Gegners, deren einziges Manko war es, dass sie trotz Überlegenheit und zahlreichen Standards kaum
torgefährlich waren.

Daher hatte Brake die ersten beiden Torchancen, doch Patrick Ruske scheiterte mit einem Distanzschuss
am Keeper und Lukasz Grzegorczyk köpfte eine Ecke knapp über den Kasten.

Nach knapp einer halben Stunde konnten die Gäste die Abwehr des TuS dann doch überrumpeln.
Adrian traf mit einem harten Flachschuss aus 20 Metern im Anschluss an eine Ecke zur verdienten Führung.

Bis zur Pause passierte vor beiden Toren nichts mehr. Nach dem Wechsel kam die Heimelf deutlich engagierter
aus der Kabine, aber beide Teams hatten nach wie vor Schwierigkeiten Torchancen zu erarbeiten.

Avenwedde hatte ein deutliches Plus an Standardsituationen, die von der Braker Abwehr aber gut verteidigt wurden.

Mit der ersten sehenswerten Offensivaktion kamen die Gastgeber zum Ausgleich.
Boris Glaveski zog nach innen und steckte auf den einlaufenden Micky Zech durch,
der eiskalt verwandelte.

Die Partie war nun in allen Belangen ausgeglichen, aber weiter arm an Torchancen.
Als kurz vor dem Ende alles nach einem Remis aussah, schlug der neue Tabellenzweite doch nochmal zu.

Eine Ecke von Ruske köpfte Sascha Wohlann Richtung Tor, wo Jannis Wehmeier den Ball artistisch mit der
Hacke zum 2:1 Endstand ins Tor lenkte.

„Avenwedde war heute zweifellos die bessere und besonders im ersten Durchgang die engagiertere Mannschaft,
aber sie haben sich bis auf eine Ausnahme an unserer Abwehr die Zähne ausgebissen.

Unser Torwart Jan Stellbrink musste trotz gegnerischer Überlegenheit quasi keinen Ball halten und deshalb haben
uns zwei geniale Momente gereicht, um dieses wichtige Spiel zu gewinnen.

Auf derartiges Spielglück sollten wir uns jedoch nicht zu oft verlassen“, war Trainer Carsten Johanning froh über
die drei Punkte und den Sprung auf Tabellenplatz zwei.

TuS Brake: Stellbrink – Kreft, Sablowski, Wohlann, Dingerdissen (90. Wehmeyer) – König (64. Sprenger), Ruske,
Josupeit (46. Zech), Wehmeier – Grzegorczyk, Glaveski (82. Azrioual)

Nicht eingesetzt: Lukic

Tore: 0:1 (29.) Adrian, 1:1 (64.) Zech, 2:1 (89.) Wehmeier