I.Herren: Charaktertest eindrucksvoll bestanden!!! Auswärtssieg gegen Türkgücü Gütersloh 5:3 (2:1)

Im Spiel eins nach der überraschenden Ankündigung von Trainer Carsten Johanning, am Saisonende seine Trainerlaufbahn zu beenden,
waren alle Augen auf die Mannschaft des TuS Brake gerichtet, wie sie mit dieser neuen Situation umgehen würde.

Sie hat eindrucksvoll abgeliefert und in einer extrem aufgeheizten und feindseligen Atmosphäre mit 5:3 (2:1) gewonnen.
Den Führungstreffer der Gastgeber per Distanzschuss beantwortete Jannis Wehmeier umgehend.
Nach einem Kopfball von Lukasz Grzegorczyk stand er goldrichtig und staubte ab.

Patrick Ruske brachte seine Farben kurz vor der Pause mit einem berechtigten Foulelfmeter erstmals in Führung.

Boris Glaveski war nach einer starken Einzelleistung im Strafraum gefällt worden. Wenige Minuten nach dem
Seitenwechsel wurde Glaveski von Marko Lukic halbrechts freigespielt und traf in die kurze Ecke zum 1:3.

Doch Gütersloh mit ihren starken Offensivspielern blieb jederzeit gefährlich und konnte in der 78. Minute
den Ausgleich herstellen. Die Einwechselung von Matthias Lindemann brachte dann nochmal frischen Wind
in die Braker Offensivabteilung.

Zwei Minuten vor dem Ende konnte sich Rene Sprenger auf der rechten Seite durchsetzen und wurde im
Strafraum mehrfach gefoult. Die Ausführung des fälligen und absolut berechtigten Elfmeters dauerte eine Weile,
denn der Schiedsrichter wurde massiv bedrängt und der Torhüter der Gastgeber sah im Zuge dessen wegen
Beleidigung die rote Karte.

Micky Zech behielt jedoch die Nerven und verwandelte sicher gegen den Feldspieler zwischen den Pfosten.
Als der Gegner in der letzten Aktion alle Akteure in den Braker Strafraum beorderte konnte Sascha Wohlann
den Ball klären und erneut Zech den Ball aus 40 Metern ins verwaiste Tor des Gegners schießen.

Leider erlitt unser Kapitän dabei im Gewühl einen Nasenbeinbruch. Gute Besserung, Sascha!

„Ein ganz großes Kompliment heute an meine Mannschaft, wie sie sich trotz latenter Bedrohungen,
Beleidigungen und körperlicher Attacken mit sportlichen Mitteln hier durchgesetzt hat.

Aber auch großen Respekt vor der dem mutigen Auftritt des Schiedsrichters.
Auch er hat sich von dem ganzen Theater nicht beeindrucken lassen und mit ganz vielen korrekten
Entscheidungen dafür gesorgt, dass wir das Spiel auf sportliche Weise gewinnen konnten“,
war unser Trainer nach dem Spiel einfach nur froh, dass es vorbei war.

TuS Brake: Apelt – Kreft, Sablowski, Wohlann, Dingerdissen – König (60. Sprenger), Lukic (62. Zech),
Ruske, Wehmeier – Grzegorczyk (80. Lindemann), Glaveski (68. Azrioual)

Nicht eingesetzt: Stellbrink (Tor), Wehmeyer, Josupeit

Tore: 1:0 (11.) Schröder, 1:1 (12.) Wehmeier, 1:2 (42.) Ruske (FE), 1:3 (48.) Glaveski, 2:3 (59.) Yildiz, 3:3 (78.)
Husakovic, 3:4 (89.) Zech (FE), 3:5 (90.+4) Zech

Rote Karte: Siekaup (89. Gütersloh)