I. Herren: Aus 11 Metern ins Halbfinale | Pokalfight gegen die Spvg. Steinhagen 5:3 (1:0) nE

Spannend ging es zu am Donnerstag Abend in der KüchenTrend Sport-Arena.
Im Viertelfinale des Bielefelder Kreispokals war der Landesligist Spvg. Steinhagen zu Gast.

Aber zunächst war es fraglich, ob das Spiel überhaupt stattfinden kann,
denn das Flutlicht machte einige Zicken und ging vor dem Spiel mehrfach aus.

Der Fehler wurde jedoch gefunden und so konnte es mit etwas Verspätung losgehen.

Der Gastgeber begann sehr gut und dominierte mit einer Überzahl im Mittelfeld die ersten 20 Minuten.
Belohnt wurde das mit dem frühen 1:0 durch Boris Glaveski, der die Vorarbeit des starken
Ex-Steinhageners Louis Dingerdissen mit einem Aufsetzer aus 20 Metern vollendete.

Die Gäste stellten ihr Spielsystem Mitte der ersten Halbzeit um. Ab dem Zeitpunkt war das temporeiche Spiel
ausgeglichen, ohne dass vor den Toren noch allzu viel passierte.

Direkt nach der Pause konnte Steinhagen ausgleichen. Ein eher harmlos aussehender Torschuss senkte sich
überraschend ins Netz. Nun war es ein echter Pokalfight, mit viel Tempo und Chancen auf beiden Seiten.

Brake war insgesamt dabei die etwas gefährlichere Truppe, aber ein weiterer Treffer wollte unter der souveränen
Leitung des Gespanns um Philip Dräger nicht gelingen.

So musste die Entscheidung vom Punkt fallen. Brake’s Keeper Sebastian Apelt parierte dabei die ersten beiden Schüsse
der Gäste und gab seinen Teamkameraden damit die passende Steilvorlage, die Lukasz Grzegorczyk, Calvin König,
Louis Dingerdissen und Daniel Schröder mit sicher verwandelten Elfmetern auch nutzten.

„Das war ein hartes Stück arbeitet und wir wollten auch unbedingt für unseren verletzten Kapitän Sascha Wohlann
ins Halbfinale einziehen. Steinhagen hat das mit ihren Möglichkeiten gut gemacht und das Remis nach 90 Minuten
ging auch durchaus so in Ordnung.

Vor dem Elfmeterschiessen hatte ich ein gutes Gefühl, weil Api da ein Killer ist und wir sichere Schützen haben.
Ich freue mich für den Verein, dass wir im Pokal überwintern“, sagte unser Coach nach dem Spiel gegen seinen alten Club.

TuS Brake: Apelt – Sprenger, Kreft, Wehmeyer (90. Sablowski), Dingerdissen – Ruske, Lukic (73. König), Glaveski,
Wehmeier (60. Schröder) – Zech (72. Grzegorczyk), Lindemann

Nicht eingesetzt: Stellbrink (Tor), Azrioual, Josupeit

Tore: 1:0 (7.) Glaveski, 1:1 (47.) Kuchorz

Elfmeter verwandelt: Grzegorczyk, König, Dingerdissen, Schröder für Brake –
Teker, Baytar für Steinhagen

Presse-Echo