I.Herren: Unterhaltsames Testspiel gegen den Westfalenligisten SC Herford 5:5 (3:3)

Am Sonntag war es endlich soweit, das erste Heimspiel stand auf dem Plan und zu Gast war der Nachbar
und Westfalenligist SC Herford. Vor stattlicher Kulisse entwickelte sich unter der guten Leitung von
Schiedsrichter Dräger mit seinem Gespann ein offensiv geführtes Spiel, in dem Goalgetter Michael Zech
bereits in der 4. Spielminute mit einer verunglückten Flanke das 1:0 vorlegte.

Die Heimelf erspielte sich in der Anfangsphase mehrere Abschlussmöglichkeiten, als jedoch der Westfalenligist
mit einem sauber gespielten Angriff erstmals richtig durchkam, hieß es direkt 1:1. Die Gastgeber waren jedoch
nicht beeindruckt und gingen nur wenige Minuten später erneut in Führung.

Neuzugang Daniel Schröder verwandelte einen perfekt gespielten Pass von „Ebbe“ Sprenger eiskalt.
Nun lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch im Minutentakt. Herford nutzte einen
Fehler im Spielaufbau des TuS zum Ausgleichstreffer, den Zech quasi im Gegenzug auf Vorarbeit
von Jannis Wehmeier erneut konterte.

Aber die Gäste schlugen wieder zurück und erzielten mit einem schönen Kopfballtreffer den
3:3 Pausenstand in einem sehr attraktiven Spiel. Direkt nach Wiederanpfiff kassierte die Heimelf
einen Wirkungstreffer von dem sie sich zunächst nicht erholte. Herford hatte nun seine stärkste
Phase und legte per Handelfmeter nach gut einer Stunde das 3:5 nach.

Weitere Gegentreffer verhinderte der Braker Nachwuchskeeper Malik Sissoko zwei Mal glänzend.
Nun brachte der Braker Coach frische Kräfte und die wendeten das Blatt. Die letzten 20 Minuten
gehörten eindeutig dem Bezirksligisten und es war in der Phase sogar mehr möglich als der letztlich
verdiente Ausgleich. Zunächst köpfte Jan-Niclas Kreft in der 75. Minute eine Ruske-Ecke ein und
in der Schlussphase vollendete Boris Glaveski gegen seinen alten Club eine Balleroberung von Luki
c und Vorarbeit von Lindemann zum 5:5 Endstand.

Bei Trainer Carsten Johanning überwogen nach dem Spiel die positiven Eindrücke:
„Natürlich mag man als Trainer keine fünf Gegentore, die fielen aber teilweise etwas
unglücklich oder durch Fehler, die sich abstellen lassen. Aber was wir offensiv in der
ersten Halbzeit und in den letzten 20 Minuten angeboten haben, war schon sehr stark.

Besonders gefreut hat mich, dass wir nach den Einwechslungen nochmal richtig zugelegt
und das letzte Viertel des Spiels dominiert haben. Dafür wurden die Jungs verdientermaßen
mit dem Ausgleich belohnt.“

Stellbrink (46. Sissoko) – Sprenger (63. Wehmeyer), Wohlann, Kreft, Azrioual (82. Sablowski) –
Wehmeier (70. König), Ruske, Röbling (60. Lukic) – Glaveski, Zech (80. Lindemann), Schröder (65. Grzegorczyk)

1:0 (4.) Zech, 1:1 (21.) Khaled, 2:1 (27.) Schröder, 2:2 (31.) Müller, 3:2 (32.) Zech, 3:3 (38.) Mavretic,
3:4 (46.) Gecim, 3:5 (63.) Gecim (HE), 4:5 (75. Kreft), 5:5 (89.) Glaveski