I.Herren-Mannschaft: Punkteteilung nach hochklassigem Spiel gegen SC Wiedenbrück II 1:1 (0:1)

Ein temporeiches Spiel auf top Niveau bekamen die Zuschauer am Sonntag in der Küchentrend Sport-Arena zu sehen. Dazu trugen insbesondere auch die Gäste bei. Drei Akteure aus dem Kader der Regionalliga begleiteten ihren Trainer, Ex-Profi Daniel Brinkmann, in die Startelf der Wiedenbrücker Reserve. Dazu lief auch der ostwestfälische Mr. Regionalliga Mariusz Rogowski als Spielertrainer auf. „Das war schon extrem viel Qualität“, bemerkte Brakes Coach Carsten Johanning, „und die übrigen Jungs konnten auch alle kicken.“ Dennoch kamen die Gastgeber besser in die Partie und dominierten die Anfangsphase. Es gab einige gefährliche Torabschlüsse, der Führungstreffer blieb jedoch aus. Wiedenbrück stellte sich zunehmend besser auf die Spielweise des TuS ein und wurde besonders über ihre schnellen Leihgaben aus der Regionalliga gefährlich, die von Brinkmann und Rogowski immer wieder gut eingesetzt wurden. Schwerstarbeit für die Abwehr des Heimteams um Keeper Sebastian Apelt. Einmal waren sie bei einem langen Ball indisponiert, Apelt konnte zunächst abwehren, war dann gegen den Nachschuss jedoch machtlos. Brake blieb auch gefährlich, aber Boris Glaveski scheiterte hauchdünn. Nach der Pause ging es weiter rauf und runter. Beide Teams hatten Möglichkeiten zu treffen. Eine starke Einzelaktion von Michael Zech sorgte für den Ausgleich, als er sich nach einem langen Flugball robust durchsetzte und den Ball mit der Pike einnetzte. Wiedenbrück war nun die überlegene Mannschaft und Brake musste viel investieren, um sich eines erneuten Rückstandes zu erwehren. Apelt reagierte stark aus kurzer Distanz, auf der Gegenseite hätte Zech den Torhüter mit einem Distanzschuss beinahe kalt erwischt. Erst in der Schlussphase konnten sich die Gastgeber wieder besser befreien und hatten nochmal gute Chancen auf den Siegtreffer. Glaveski scheiterte am Keeper, Zech verzog aus guter Position und in der 90. Minute dann noch die große Doppelchance, aber der Kopfball von Grzegorczyk und der Nachschuss von Grabowski wurden auf der Torlinie geblockt. „Das Spiel hätte aber auch keinen Verlierer verdient gehabt“, meinte der Braker Trainer nach dem Schlusspfiff. „Wenn Wiedenbrück immer in dieser Formation auflaufen würde, wären sie definitiv einer der Favoriten in dieser Liga. Mit meinen Jungs bin ich zufrieden und mit dem Punkt kann ich heute gut leben.“

TuS: Apelt – Sprenger, Sablowski, Wohlann, Dingerdissen (68. Traphöner) – König, Ruske, Palmowski (77. Grabowski) – Glaveski, Grzegorczyk, Glaveski

0:1 (38.) Lütke-Stratkötter, 1:1 (55.) Zech
Man of the match:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Keeper Sebastian Apelt, hielt sein Team mit einer
fehlerlosen Partieund guten Paraden immer im Spiel.