I. Herren-Mannschaft: Unnötige Heimniederlage gegen den FC Türk Sport Bielefeld 1:2 (0:0)

Ein echtes Spitzenspiel erlebten die Zuschauer am Sonntag in der Braker Küchentrend-Arena. Die Gastgeber dominierten von Beginn an die Partie gegen taktisch gut eingestellte Gäste. Boris Glaveski und Michael Zech hatten gute Abschlussmöglichkeiten, zudem blieb nach klarem Foul an Glaveski im Strafraum die Pfeife des Schiedsrichters stumm. Die größte Chance bot sich kurz vor der Pause Marcel Palmowski und Zech, die nach abgewehrtem Schuss von Glaveski den Abpraller nicht über die Linie brachten. Die taktisch hochklassige Partie ging also torlos in die Pause. Auch nach dem Wechsel bot sich ein ähnliches Bild. Der TuS hatte insbesondere durch Glaveski dicke Chancen und Türk Sport verteidigte diszipliniert und wartete offensiv auf den Lucky Punch per Fernschuss. Da der Führungstreffer einfach nicht fallen wollte, wurde das Braker Spiel ein wenig hektisch und es schlichen sich Fehler ein. Einen Ballgewinn konnten die Gäste schließlich nutzen und trafen per Sonntagsschuss in den Winkel. Der erste Ball, der nach 84 Minuten auf das Braker Tor kam. Die Heimmannschaft setzte nun alles auf eine Karte und kassierte nach Ballverlust in der Vorwärtsbewegung den zweiten Treffer. Aber die Partie war noch nicht vorbei. Patrick Ruske traf in der Nachspielzeit mit einem abgefälschtem Freistoß von der Strafraumgrenze und es gab noch eine allerletzte Ecke, wo sich alle Spieler im Strafraum der Gäste versammelten. Keeper Sebastian Apelt verlängerte den Ball und Timo Sablowski kam am Elfmeterpunkt überraschend frei zum Schuß. Der Ball klatschte an den Innenpfosten, traf dann den eigentlich schon geschlagenen Keeper und von dort sprang die Kugel wie auch immer am Tor vorbei. „Es war eine Partie auf top Bezirksliganiveau. Wir haben eine gute Leistung gezeigt, aber leider den wichtigen Führungstreffer trotz bester Chancen nicht gemacht. Gehen wir in Führung, bin ich ziemlich sicher, dass wir den Platz als Sieger verlassen. Dass dann der letzte Ball irgendwie wieder aus dem Tor springt, passt dann zu so einem Nachmittag“, fasste Trainer Carsten Johanning das Geschehen zusammen.

TuS Brake: Apelt – Sprenger (62. Grzegorczyk), Sablowski, Wohlann, Dingerdissen – König (78. Geisler), Brüggemann, Ruske, Palmowski (74. Allert) – Zech (87. Traphöner), Glaveski